Absicherung für Golfer

Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung für den Golfer

  1. Eine ausreichende Haftpflichtversicherung für den Golfer ist von besonderer Bedeutung, denn der Versicherungsschutz ist für den Schädiger ebenso wichtig, wie für das "Opfer".
    1. In einem Schadenfall ist immer zunächst die private Haftpflichtversicherung des Schädigers eintrittspflichtig.
      Besteht eine solche nicht oder reicht ihre Deckungssumme für den eingetretenen Schaden nicht aus, hat
    2. die Haftpflichtversicherung des Landessportverbandes (LSV) die Schadensregulierung vorzunehmen (ARAG). Diese tritt jedoch nur ein, wenn sich der Schadenfall bei einem offiziellen Club- oder Verbandswettspiel ereignet hat und selbst dann nicht, wenn ein Clubmitglied des Schädigers betroffen ist.
    3. Besteht zu 1) und 2) kein oder nicht ausreichender Versicherungsschutz, tritt die Haftpflichtversicherung des DGV ein.

    Jeder Haftpflichtschaden beim Golfsport ist somit versichert, wobei der Versicherer subsidiär einzutreten hat, also nur soweit eine vorher in Anspruch zu nehmende Versicherung nicht besteht oder deren Deckungssumme nicht ausreicht.

    Die Haftung eines Golfers und damit die Eintrittspflicht der Versicherung setzt im Schadenfall grundsätzlich Fahrlässigkeit des Schädigers voraus, die in der Rechtsprechung sehr weitgehend ausgelegt wird.

    Bei der DGV-Versicherung entfällt jedoch diese Voraussetzung, wenn der Schadenfall auf einen "abirrenden" Golfball (die überwiegende Schadenursache) zurückzuführen ist, auch wenn ein Verschulden des Schädigers nicht vorliegt.

    Die DGV-Versicherung gilt weltweit mit hohen Versicherungssummen - auch für VcG-Spieler - und darüber hinaus auch bei Schadenfällen, die durch Gastspieler (auch Ausländer), Teilnehmer von Schnupperkursen, Schulgolf usw. auf dem Platz eines dem DGV angeschlossenen Clubs verursacht worden sind.

    Jeder Inhaber eines DGV-Ausweises ist über den DGV kostenlos haftpflichtversichert einschließlich einer Rechtsschutzversicherung.
  2. Die Rechtschutzversicherung gilt mit einer Selbstbeteiligung von 150,- Euro für Schadenersatz-, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren im In- und Ausland. Sie schließt die Wahrnehmung berechtigter Interessen der Versicherten untereinander ein, ausgenommen gegenüber DGV, LGV, Clubs und dieser vertraglich verbundenen Betreibern.
  3. Die Versicherungen gelten vom Betreten bis zum Verlassen der Golfanlagen und schließen Trolleys und Carts sowie Kraftfahrzeuge und Anhänger auf beschränkt öffentlichen Verkehrsflächen ein.

Unfallabsicherung für Golfer

Die Verbreitung von infizierten Zecken über ganz Deutschland, Österreich usw. nimmt immer mehr zu. Die aus einem Zeckenbiss resultierenden möglichen Erkrankungen können gravierende Folgen für den Betroffenen haben.

 

In den aktuellen Unfallversicherungen der diversen Versicherungs-gesellschaften ist der Zeckenbiss mitversichert. Dies bedeutet: Ein Zeckenbiss gilt als Unfall. Sollte der Betroffene z.B. nach einem Biss derart stark erkranken, dass er im Krankenhaus stationär behandelt werden muss, so würde ein mitversichertes Krankenhaustagegeld zum Tragen kommen.

 

Sollte eine aus dem Zeckenbiss resultierende Arbeitsunfähigkeit von einem Zeitraum von 3 bis 6 Monaten entstehen, so würde die Unfallversicherung eine mitversicherte Übergangsentschädigung von einigen tausend Euro leisten.

 

Der schlimmse denkbare Fall wäre eine Invalidität des Betroffenen. Diese würde vorliegen, wenn 1 Jahr nach dem Zeckenbiss noch eine dauerhafte Beeinträchtigung der Gesundheit vorliegen würde. Hier würde nach dem Grad der Invalidität eine einmalige Kapitalzahlung erfolgen und außerdem u.U. lebenslange monatliche Rente gezahlt werden.

 

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Seite meines Kooperationspartners.

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